Olaf Grützner vom Hasper Fechtclub feiert 40-jähriges Fechtjubiläum
Als Olaf Grützner 1969 in Merseburg zum ersten Mal zum Florett griff, konnte niemand ahnen, dass das Fechten in den nächsten vier Jahrzehnten sein Leben nicht nur begleiten, sondern bestimmen würde. Er, der sich selbst als »Fechtbekloppter im positiven Sinne« bezeichnet, hat dabei nicht nur als Fechter, sondern auch als international anerkannter Kampfrichter und Trainer von sich Reden gemacht.
Die Erfolge aus dieser Zeit lesen sich wie ein Fecht-Märchen: Als Kampfrichter hatte er das Sagen bei 170 Weltcups, zehn Welt- und sechs Europameisterschaften, er war unzählige Male westfälischer Meister der Senioren im Florett, Säbel und Degen, zweimal deutscher Vizemeister im Säbel. Kein Wunder, dass 2008 die Nominierung für die deutsche Säbelmannschaft für die WM in Sydney sowie 2009 die Europa- und Weltmeisterschaften in Ungarn und Moskau folgten.
Wenn dieser Schatz an Erfahrungen dann noch an die Jugend weitergegeben wird, kann dabei ebenfalls nur Gutes gedeihen: Nach 16 erfolgreichen Jahren als Schüler- und Jugendtrainer beim TSV 1960 Hagen kam Olaf Grützner 2008 zum Hasper FC und freut sich seitdem über unzählige Erfolge seiner Schützlinge. So stellen die Florett- und Säbelschüler des Hasper Fechtclubs derzeit verschiedene Westfalenmeister, haben diverse internationale Turniere gewonnen und standen auch bei der Tour de Ruhr ganz oben auf dem Treppchen.
Wen wundert es da, dass inzwischen immer mehr ehemalige und auch heute noch erfolgreiche Schützlinge wie Tobias Gayk, Markus Truskawa, Thomas Kitzing, Thomas Steinberg, Gereon Heßmann oder Florian Giesen den Weg zu diesem Trainer finden …





